Gravel-Profi, Podcaster und Unternehmer.

Short Facts
Wer ist Paul?
Paul Voß bewegt sich seit vielen Jahren zwischen Profisport, Abenteuer und kreativen Projekten. Nach drei Teilnahmen an der Tour de France tauschte er die großen Straßenrennen gegen neue Herausforderungen auf Gravel und abgelegenen Routen ein. Heute gehört er zu den bekanntesten Gesichtern der Gravel-Szene und wurde bereits zweimal Deutscher Gravel-Meister.
Neben dem Rennsport ist Paul Podcaster, YouTube-Creator und Mitgründer einer alkoholfreien Biermarke. Was ihn antreibt, ist die Kombination aus sportlicher Herausforderung und der Möglichkeit, immer wieder neue Orte zu entdecken. Egal ob Rennen, Bikepacking-Abenteuer oder lange Ausfahrten auf der Straße – das Fahrrad bleibt für ihn das perfekte Werkzeug, um Grenzen auszuloten und die Welt zu erkunden.
Wie kam Paul zum Radsport?
Seine Begeisterung für den Radsport begann vergleichsweise früh, allerdings nicht über Rennen oder große Vorbilder. Mit 13 Jahren faszinierte ihn zunächst die Technik der Fahrräder. Aus diesem Interesse entwickelte sich schnell die Freude am Fahren selbst – und schließlich eine Karriere als Profi auf höchstem Niveau.
Paul genießt die Vielfalt, die das Radfahren bietet – von Ultra-Distanz-Abenteuern über Gravel-Racing bis hin zu Bikepacking-Touren und entspannten Ausfahrten. Gerade diese Mischung macht den Sport für ihn bis heute spannend.
Wo fährt Paul am liebsten Rad?
Wenn Paul einen Favoriten nennen muss, dann ist es Mallorca. Die Insel bietet für ihn die perfekte Mischung aus abwechslungsreichen Straßen, guter Infrastruktur und idealen Trainingsbedingungen.
Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm außerdem eine Bikepacking-Reise durch Marokko. Die Kombination aus fremden Kulturen, beeindruckenden Landschaften und dem Abenteuer, alles auf dem Rad zu erleben, macht solche Touren für ihn unvergesslich.
Für die Zukunft steht ein weiteres Traumziel ganz oben auf der Wunschliste: Kalifornien. Die Vielfalt der Landschaften und die legendäre Radsportkultur machen die Region zu einem Ort, den er unbedingt einmal auf zwei Rädern erkunden möchte.
Was darf auf keiner Tour fehlen?
Paul hält es gerne praktisch. Zu seiner Standardausrüstung gehören AirPods, um unterwegs Podcasts zu hören, ein Hammerhead GPS-Computer für die perfekte Navigation und Kontrolle über Training und Strecke sowie ein kleines Portemonnaie mit etwas Bargeld für spontane Stopps unterwegs.
Kulinarisch macht er es sich ebenfalls unkompliziert: Pasta ist sein absoluter Favorit – sowohl vor als auch nach einer Ausfahrt. Während viele Radfahrer ein bestimmtes Lieblingscafé haben, verzichtet Paul auf feste Kaffee-Stopps. Lieber bleibt er in Bewegung und konzentriert sich auf die Fahrt selbst.
Welches Motto begleitet Paul?
Eine der wichtigsten Lektionen, die ihm der Radsport beigebracht hat, lautet: niemals aufgeben. Über die Jahre hat er gelernt, dass Ausdauer und Beharrlichkeit oft wichtiger sind als kurzfristige Erfolge.
Genauso wichtig war für ihn die Erkenntnis, auf den eigenen Körper zu hören. Früh in seiner Karriere machte er den Fehler, Warnsignale zu ignorieren. Heute weiß er, dass langfristige Leistung nur möglich ist, wenn Belastung und Regeneration im Gleichgewicht sind.
Sein Rat an Einsteigerinnen und Einsteiger ist deshalb klar: „Get the basics right and don’t look too much to what pros do.“ Wer sich auf die Grundlagen konzentriert und seinen eigenen Weg findet, wird langfristig am meisten Freude am Radfahren haben.





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